Was ist normal?

WAS IST NORMAL?

© 2013 Hilla M. Faseluka

 

Vor ein paar Tagen, war mein Sohn zu Besuch, wir sprachen über viele Themen und sahen auch Fern.

Wahrscheinlich eine Begleiterscheinung der modernen, schnelllebigen Zeit.

Nach einiger Zeit suchte ich einen anderen Sender, ich fand auch einen. Auf diesen Kanal wurde eine Folge, der „ Himmlischen Familie „ ausgestrahlt.

Als mein Sohn das sah, sagte er:“ Schon wieder! Das ist doch nicht normal, dass in einer Familie nur Harmonie herrscht!“

„ Warum?“, wollte ich wissen.

„ Es gibt keine Harmonie in Familien!“, gab er zur Antwort.

Nachdem er weg war, musste ich über die Aussage meines Sohnes nachdenken.

„ Es kann doch nicht sein, dass es normal ist, wenn in einer Familie Gewalt vorkommt!“, dachte ich.“ Und eine Familie ab normal ist, wenn sie ein harmonisches Leben führt!“

Es sollte doch normal sein, wenn Schwierigkeiten harmonisch, ohne Gewalt, gelöst werden!

Aber leider ist es schon normal geworden, Probleme mit Gewalt zu lösen, davon kann man dann in den Medien hören und lesen.

Es wäre schön, wenn ein harmonisches Zusammenleben normal wäre.

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8. Mai

DER 8. MAI

© 2013 Hilla M. Faseluka

 

Viele werden jetzt fragen: „ Warum ist dieser Tag  so wichtig?“

Dieser Tag ist deshalb so wichtig, weil am 8.Mai 1945 der Zweite Weltkrieg beendet wurde und auch die Qual des Nationalsozialismus beendet wurde.

Ich frage mich aber, ist Österreich und Europa von dieser Last wirklich befreit?

Wenn ich immer von Zuwanderern, Migranten oder Ausländern höre und was sie dürfen und was nicht, dann ist diese Plage noch in den meisten Köpfen.

Dann nützt es auch nichts, wenn man zu Gedenktagen immer wieder kundtut:“ Nie wieder!“

Es passiert aber immer wieder, nicht im Großen, es sind Kleinigkeiten, wie psychische oder physische Beleidigungen.

Deshalb denke ich, Österreich und Europa ist von dieser Gedankenart noch immer nicht befreit.

In unserem Nachbarland, Ungarn, finden diese Gedanken leider wieder Anhänger.

Wo ist die Befreiung?

 

Der Wiener Opernball

DER WIENER OPERNBALL

© 2013 Hilla M. Faseluka

Es war wieder so weit, der Wiener Opernball fand gestern, am 07.02. 2013, statt.

Ich wollte wissen, der wievielte Opernball stattfand. Ich fand viele Antworten, denn die Geschichte des Balls ist sehr lang.

DIE GESCHICHTE DES WIENER OPERNBALL

Während dem Wiener Kongress von 1814 – 1815 fanden viele Bälle statt. An diese Tradition knüpften die ersten Ballfeste des k. k. Hof-Operntheaters  nächst dem Kärntnertor an.

Die Künstler wollten aber ein Fest in einem intimen Rahmen abhalten. Sie fanden auch sehr bald eine Lösung. Zukünftige Feste wurden in den gemütlichen Redoutensälen der kaiserlichen Hofburg abgehalten.

Nach dem Revolutionsjahr 1848 verstrichen einige Jahre bis wieder die Ballfeste im Wiener Stil wieder möglich waren.

Das Theater an der Wien erhielt im Jahr 1862 die Erlaubnis des Kaisers Ballfeste zu veranstalten. Die Vorbilder dieser Feste waren die Pariser Opernbälle.

Im Jahr 1869 konnte das k. & k. Hofoperntheater endlich in das Haus am Ring, in die heutige Wiener Staatsoper, einziehen. Die Künstler wollten ihre Ballfeste natürlich auch in dem neuen Haus weiterfeiern. Aber der Kaiser war damit nicht einverstanden. Deshalb wurde der erste Ball, damals unter dem Namen „ Ball in der Hofoper „, in dem ebenfalls neuen Gebäude der „

Gesellschaft der Musikfreunde „ abgehalten.

Aber im Jahr 1877 war der Kaiser einverstanden, dass eine „Soiree“ in seinem Opernhaus veranstaltet wurde. Dieses Fest fand in der Nacht vom 11. Dezember auf den 12. Dezember statt. Bei diesem Fest durfte aber offiziell nicht getanzt werden. Aber das Wiener Fremdenblatt berichtete am nächsten Tag: „… es ging anfangs recht schwer, aber Wienerblut und Wienermut hielten stand … nach Mitternacht gab es den ersten regelrechten Tanz im Festsaal unseres Opernhauses.“

Die erste Opernredoute der Republik Österreich fand am 21. Jänner 1921 statt. Im Jänner 1935 wurde der erste Wiener Opernball abgehalten. Aber im Jahr 1939 gab es, auf Befehl der Reichsregierung des von Deutschland besetzten Österreich, den letzten Wiener Opernball.

Nach dem zweiten Weltkrieg am 9. Februar 1956  der erste Wiener Opernball gefeiert.

Es ist nicht wichtig, der wievielte Opernball stattgefunden hat. Wichtig ist, dass es den Ball gibt.

ASYLWERBER – ZUWANDERER – MIGRANT… MENSCH

 

Ich kann es schon nicht mehr höhren oder lesen!

Menschen mit migrations Hintergrund haben keine Chancen.

Kinder aus Zuwanderer Familien lernen in der Schule schlechter.

Asylwerber dürfen nicht arbeiten, sollen aber ihren Beitrag leisten.

In der Votivkirche demonstrieren Menschen für ein Recht, das für alle gültig ist. Sie möchten ihr Leben selbst gestalten, Geld verdienen und mit ihren Familien zusammen leben. Warum ist es so schwer, diese Wünsche zu erfüllen?

Wer sagt auch, dass die Gäste die zu uns kommen lernen müssen, wie sie in einer Gemeinschaft leben sollte? Das wissen doch einige von uns Europäer auch nicht.

Es ist doch auch interessant, wenn wir von unseren Gästen lernen. Auch unsere Kinder können von den anderen Kindern lernen.

Vorallem sollten sie lernen, wie man sich als guter Gastgeber benimmt.

Deshalb sollen wir keine Asylwerber, Migranten oder Zuwanderer sehen, sondern MENSCHEN

DIE GESCHICHTE DER ORGANSPENDE

       © 2013 HILLA M. FASELUKA

       © 2013 HILLA M. FASELUKA

Seit fast 50 Jahren wird mit einer Organspende Leben gerettet. Man kann es sich nicht vorstellen, wie es ohne die Organspende war. Deshalb habe ich im Internet recherchiert seit wann es die Organspende gibt.

DIE ERSTE ORGANSPENDE

Es war im Jahr 1883, als der Berner Chirurg Theodor Kocher einem jungen Mann half. Dem jungen Mann wurde die Schilddrüse entfernt. Mit der Transplantation von menschlichem Schilddrüsengewebe unter die Haut und in die Bauchhöhle konnte dem Mann geholfen werden. Denn es wurden Wachstums- und Entwicklungsstörungen gelindert.

DIE ENTDECKUNG DER BLUTGRUPPEN

Eine wichtige Entdeckung war die der Blutgruppen ( AB0 – System ). Im Jahr 1901 entdeckt der Wiener Arzt Karl Landsteiner die Blutgruppen A, B und 0. Alfredo von Castello und Adriano Sturli enträtselten die vierte Blutgruppe AB.

DIE ERSTE NIERENTRANSPLANTATION BEI TIEREN

Die wurde im Jahr 1906 von den französischen Chirurgen Alexis Carrel durchgeführt. Er transplantierte in New York Nieren an einige Tiere.

Erste erfolgreiche Nierentransplantation

Es wurde weitergeforscht bis 1954 die erste Nierentransplantation als Lebendspende an einem Menschen erfolgreich durchgeführt wurde.

Sie wurde von dem amerikanischen Chirurg Joseph E. Murray in Boston vorgenommen. Er transplantierte einem 23 jährigen Mann die Niere seines Zwillingsbruders. Die beiden waren Zwillinge, konnten Abstossungsreaktionen verhindert werden.

Ende der 1950er Jahre gelang Joseph E. Murray durch Ganzkörper-Röntgenbestrahlung und Gabe von Cortison die Abstoßungsreaktionen nach einer Lebendtransplantion zwischen nicht verwandten Personen zu unterdrücken. Die Niere funktionierte zwanzig Jahre.

Anfang der 1960er Jahre transplanierte Joseph E. Murray erfolgreich die Niere eines Verstorbenen. Durch die Verabreichung von Azathioprin konnte die Abstoßung des Organs verhindert werden.

In den folgenden Jahren wurden weitere Organe erfolgreich transplantiert.

DIE STIFTUNG EUROTRANSPLANT

Sie wurde im Jahr 1967 von Immunologen Jon van Rood gegründet. Die Stiftung dient zur besseren Vermittlung passender Organe und Spender.

Auf diesem Gebiet wird noch weiter nach besseren Lösungen geforscht. Es besteht also die Hoffnung, dass immer bessere Möglichkeiten der Transplantation geben werden.